Remo Leghissa, geboren 1963 in München, begann seine künstlerische Aktivität vor 17 Jahren, als er in einem verlassenen Stall anfing Eisen zu schmieden. Er probierte verschiedenste Materialien aus, wobei sich Tombak und Edelstahl als seine bevorzugten Materialien herausstellten.
Seine Ausstellungen beziehen sich neben Österreich, Italien und Belgien hauptsächlich auf den niederbayerischen Raum, wo er auch ein Atelier, eine Galerie und einen Skulpturenpark betreibt.
Die zu Haltestelle!Kunst 2007 präsentierte Skulptur „Auf verschlungenen Wegen“ beschäftigt sich mit der höchst aktuellen Thematik der Kreisläufe. Unser Lebensweg führt eher selten geradlinig unseren Zielen entgegen. Vielmehr werden wir zunächst auf bestimmte Wege geschickt, die wir später als die falschen betrachten, wir kehren um oder biegen in einen Seitenweg ab. Wir ausprobieren, und nähern uns auf dem Wege der Erfahrung an. Manchmal preschen wir vor, oft euphorisch den Weiten des Raums entgegen. Dann lenken wir ein und gehen etwas langsamer weiter. Am Ende unseres Weges entdecken wir, dass wir wider erwarten ganz nahe an unserem Ausgangspunkt stehen. Der Kreis schließt sich wieder.