Die Künstlerin aus Niederwörresbach im Hunsrück wurde in Schlesien geboren.
Nach dem Studium der Mathematik, Physik und Informatik war sie als Lehrkraft an Gymnasien tätig. Viele Jahre beschäftigte sie sich mit freien Studien der Bildhauerei, plastischen Gestaltung und Malerei. Sie nahm seit 1995 an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland teil.
Bei Karin Waldmanns Skulpturen aus Holz, den Steinplastiken und den Blechfiguren steht der Mensch mit seinen Belangen in der globalisierten Wirklichkeit im Mittelpunkt. Häufig werden Kulturen übergreifende Themen behandelt. Sie versucht das Eigene, Subjektive ans Allgemeine, Überpersönliche anzubinden. So bietet gerade Kunst im Außenraum viele neue Verständigungsmöglichkeiten, insbesondere wenn globale Aspekte Eingang ins Kunstwerk finden. Angesichts der aktuellen und latenten kriegerischen Konflikte erscheint ihr ein Anmahnen des Friedens zu keiner Zeit überflüssig. Die großen, sehr fragilen, beweglichen, weißen Tauben sollen ein Erinnern an Friedenspflicht sein.